Terpen-Temperaturdiagramm: Der vollständige Leitfaden
Terpen-Temperaturdiagramm: Stellen Sie Ihre eigenen Terpenmischungen her oder verwenden Sie Terpene im Alltag?
Ein großer Vorteil von Terpenen ist ihre einfache Anpassbarkeit. Manche mischen verschiedene Terpene, um den sogenannten „Entourage-Effekt“ zu nutzen. Studien deuten darauf hin, dass Terpene potenzielle gesundheitliche Vorteile haben können, etwa zur Entspannung oder Stimmungsaufhellung.
Um sie optimal zu nutzen, sollten sie bei bestimmten Temperaturen verwendet werden. Die richtige Hitze verstärkt Aroma und Wirkung, während falsche Temperaturen sie zerstören können.
Warum Temperatur wichtig ist
Terpene sind hitzeempfindlich. Sie beginnen bei bestimmten Temperaturen zu verdampfen oder sich zu zersetzen. Manche schon bei 70°F, andere bei etwa 100°F.
Auch bei der Extraktion (z. B. Destillation) kann zu hohe Hitze die Qualität beeinträchtigen.
13 gängige Terpene und ihre Verdampfungstemperaturen
1. Pinene
155–156°C – Kiefernduft, angstlindernd
2. Linalool
198°C – beruhigend, Lavendelduft
3. Myrcen
166–168°C – entspannend, erdiger Duft
4. Limonen
177°C – zitrusartig, stimmungsaufhellend
5. Beta-Caryophyllen
119°C – pfeffrig, ECS-Interaktion
6. Humulen
125°C – holzig, mögliche Anti-Tumor-Effekte
7. Eucalyptol
175°C – antibakteriell, minzig
8. Para-Cymen
177°C – antioxidativ
9. Terpineol
209–218°C – immununterstützend
10. Borneol
210°C – insektenschutzähnlich
11. Pulegon
224°C – angstlösend
12. Citronellol
225°C – antimikrobiell
13. Phytol
203°C – mögliche krampflösende Wirkung
Hitze mit Vorsicht verwenden
Zu hohe Temperaturen können Terpene zerstören. Qualität ist entscheidend.













